Magnetisch-induktiver Großdurchfluss-Messumformer der C‑Serie
- Messprinzip

Alle Kirchgaesser Durchfluss-Messumformer arbeiten nach dem magnetisch-induktiven Messprinzip, welches auf dem Faraday'schen Induktionsgesetz basiert und weltweit seit 50 Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Das Messprinzip bietet den großen Vorteil ohne bewegliche Teile im Messrohr auszukommen. Die Geräte müssen daher nicht gewartet werden und können auch feststoffbeladene Flüssigkeiten messen.

Messprinzip

Messprinzip
  • Beim magnetisch-induktiven Messprinzip entspricht der fließende Messstoff dem bewegten Leiter. Das Magnetfeld (B) mit konstanter Stärke wird durch zwei Feldspulen zu beiden Seiten des Messrohrs erzeugt. Senkrecht dazu befinden sich an der Rohrinnenwand zwei Messelektroden, welche die beim Durchfließen des Messstoffes erzeugte Spannung (Ue) abgreifen. Die Größe der erzeugten Messspannung ist proportional zur Durchflussgeschwindigkeit (v) des Messmediums, aber unabhängig von seiner Leitfähigkeit (ab einem Wert von 5 uS/cm).
  • Leitende Flüssigkeiten, die gemessen werden können, sind z. B.: Wasser, Schlämme, Pasten, Breie, Emulsionen.
  • Nichtleitende Flüssigkeiten, wie z. B. Öl, können nicht gemessen werden.

Vorteile

  • Freier Rohrquerschnitt (molchbar)
  • Keine bewegten Teile
  • Kein Wartungs- und Pflegeunterhalt
  • Auch feststoffbeladene Flüssigkeiten sind messbar (z. B. Erzschlämme)
  • Messprinzip praktisch unabhängig von Druck, Dichte, Temperatur, Viskosität und Richtung
  • Unterschiedliche Einbaulagen
  • Hohe Messsicherheit und Reproduzierbarkeit
  • Sehr hohe Messdynamik
  • Keine Druckverluste

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zu unserem magnetisch-induktiven Großdurchfluss-Messumformer MID‑EX‑GC haben, wenden Sie sich bitte an:

Ingo Weichert (Dipl.-Ing.)

T +49 2102 955-725
F +49 2102 955-720
E ingo.weichert(at)kirchgaesser.com
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