Druck-Messgerät
- Messprinzip

Alle Kirchgaesser Druck-Messgeräte verfügen je nach Kundenwunsch über einen Silizium-Dünnfilmsensor oder einen hochbeständigen Keramiksensor.

Keramiksensor

  • Der Keramiksensor ist ein trockener Sensor, dass heißt dass der Prozessdruck direkt auf die robuste hochreine Keramikmembran (99,99 % AL2O3) wirkt und diese auslenkt. Eine druckabhängige Kapazitätsänderung wird an den Elektroden des Keramikträgers und der Prozessmembrane gemessen. Der Messbereich wird von der Dicke der keramischen Prozessmembran bestimmt. Als trockene Messzelle ohne Verwendung von Ölen zur Druckübertragung ist der Keramiksensor absolut Vakuum resistent.
  • Vorteile:

    • Garantierte Überlastfestigkeit bis zum 40-fachen Nenndruck
    • Durch hochreine 99,99 %-Keramik:

      • extrem hohe chemische Beständigkeit, vergleichbar mit Alloy
      • geringere Relaxation
      • hohe mechanische Festigkeit
      • vakuumtauglich

    • Niedrige Messbereiche möglich (> 40mbar)
    • Hohe Langzeitstabilität

Silizium-Dünnfilmsensor

  • Der Prozessdruck lenkt die Prozessmembrane aus, und eine Füllflüssigkeit überträgt den Druck auf eine Widerstandsmessbrücke (Halbleitertechnologie). Die druckabhängige Änderung der Brückenausgangsspannung wird gemessen und ausgewertet.
  • Vorteile:

    • Einsetzbar für Prozessdrücke bis 600 bar
    • Hohe Langzeitstabilität, garantierte Überlastfestigkeit bis zum 4-fachen Nenndruck
    • Deutlich geringerer thermischer Einfluss im Vergleich zu Druckmittlersystemen
    • Kleine frontbündige Prozessanschlüsse

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen zu unserem Druck-Messgerät PEMEX‑LC haben, wenden Sie sich bitte an:

Ingo Weichert (Dipl.-Ing.)

T +49 2102 955-725
F +49 2102 955-720
E ingo.weichert(at)kirchgaesser.com
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